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Wie du deine Katze zur Schmusekatze machst | Katzen wie wir

Wie du deine Katze zur Schmusekatze machst

Published on: 1. Juli 2015

Filled Under: Allgemein, Informativ, Tipps für Katzenbesitzer

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Entweder ist eine Katze eine Schmusekatze oder aber sie ist keine Schmusekatze. Richtig?

Die Vererbung spielt eine große Rolle für den Charakter der Katze. Eine freundliche Mutterkatze zieht meist auch freundliche Kätzchen groß. Es ist nicht sicher, ob dies allein genetisch bedingt ist oder ob die Welpen das Verhalten der Mutter imitieren. Allerdings sind Katzenwelpen auch dann eher freundlich, wenn der Vater freundlich und sozial ist, auch wenn dieser bei der Erziehung der Welpen gar keine Rolle spielt.

Die ersten Lebenswochen der Katzenwelpen sind sehr wichtig. Wenn sie früh positive Erfahrungen mit Menschen machen, werden sie meist auch sehr zutraulich und verschmust.

Aber was kannst du tun, wenn du nicht weißt, wie deine Katze aufgewachsen ist und welche Erfahrungen sie in ihrem bisherigem Leben gemacht hat? Kann man einer Katze beibringen, dass sie gern schmust? Zumindest kannst du es versuchen:

Entspann dich. Katzen fühlen sich durch schnelle und plötzliche Bewegungen bedroht. Bewege dich langsam in der Nähe deiner Katze und gib ihr Zeit, sich an deine Gegenwart zu gewöhnen. Auch wenn ihr schon länger zusammen lebt, wird sie dir für dieses Verhalten dankbar sein.

Nicht starren. Katzen empfinden es als sehr unverschämt und werden nichts mit dir zu tun haben wollen, wenn du sie anstarrst. Stattdessen solltest du sie langsam anblinzeln. Wenn deine Katze zurück blinzelt, ist dies wie ein Küsschen deiner Katze.

Streichel sie korrekt. Katzen haben unterschiedliche Vorlieben, wie sie gestreichelt werden möchten. Kraule sie zwischen den Ohren oder unter dem Kinn, reibe den süßen Fleck zwischen ihren Augen oder fahre mit der Hand über ihre Wirbelsäure. Vermeide den Bauch und die Schwanzspitze. Die meisten Katzen fühlen sich verwundbar, wenn ihr Bauch berührt wird, auch dann, wenn nie jemand grob zu ihnen war. Über die Schwanzspitze senden Katzen ihren „Duft“ aus. Obwohl sie uns gerne über die Drüsen an ihrem Kopf und Gesicht „markieren“, mögen sie es nicht, wenn wir ihren „Duft“ über die Schwanzspitze aufnehmen. Vielleicht haben die Drüsen an der Schwanzspitze eine besondere Bedeutung für Katzen und dieses „Parfüm“ ist nicht für uns Menschen.

Pflege verbindet. Deine Katze zu bürsten ist ein weiterer Weg die Bindung zwischen euch zu stärken. Katzen lieben es sich selbst als auch andere Katze zu pflegen. Das gehört bei Katzen zum guten Ton. Vielleicht mag deine Katze es, wenn du sie langsam und zärtlich bürstest, während du leise zu ihr sprichst. Beobachte dabei die Körpersprache deiner Katze, damit du siehst, ob sie deine Aufmerksamkeit genießt. Wenn sie anfängt den Schwanz hin- und her zu schwingen oder einfach aufsteht und geht, hat sie genug.

Bestechung wirkt. Bewahre ein paar leckere Katzennaschereien in deiner Hosentasche auf. Wann immer deine Katze zu dir kommt und sich in deine Nähe oder auf deinen Schoß legt, belohne sie damit.

Zwinge deine Katze niemals zu Streicheleinheiten. Eine Katze, die widerwillig Streicheleinheiten des Menschen erlaubt, ist mehr gestresst als eine Katze, die das Streicheln einfach ablehnt. Sei geduldig und deine Katze wird beginnen, dich zu Streicheleinheiten einzuladen, indem sie einfach auf deinen Schoß springt, sich an deiner Seite zusammenrollt oder dir die Körperstellen hinhält, an denen sie gestreichelt werden möchte.

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