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ALLES über Katzen | Katzen wie wir

ALLES über Katzen

Dieser Artikel deckt ALLES ab, was man über Katzen wissen muss, soll oder kann. Kurz, präzise und knapp. Aufgrund der Länge des Artikels ist eine kleine Themenübersicht vorangestellt:

  1. Merkmale
    1. Charakter
    2. Körper
    3. Rasse
    4. Fortpflanzung
  2. Haltung
    1. Kommunikation
    2. Ernährung
    3. Spiel
    4. Gesundheit
  3. Kultur
    1. Geschichte
    2. Kunst
    3. Religion
    4. Mystik

Bei Bedarf können einzelne Themen vertieft werden.

1. Merkmale

Was unterscheidet Katzen von anderen Tieren? Was macht eine Katze aus? Wir zeigen es euch:

Charakter

Wie Katzen von Menschen beschrieben werden (Top 10):

  1. süß
  2. eigensinnig
  3. anmutig
  4. reinlich
  5. verschmust
  6. leise
  7. verspielt
  8. verwöhnt
  9. verfressen
  10. gefährlich

Körper

Haarig mit super-weichem, 1-, 2- oder 3-farbigem Fell und echt scharfen Krallen (vorne 10, hinten 8); zwar nicht so weich wie ein Chinchilla, aber fast.

Zählt man die Zähne dazu (30), ein mit 48 Messern ausgestattetes Schmuse-Samtsäckchen eben.

So sieht eine typische „Haus“-Katze aus:

Na klar, eine Katze hat 7 Hals-, 13 Brust-, 7 Lenden-, 3 Kreuzbein, ca. 20 Kaudalwirbel und 9 Leben. Herzfrequenz und Blutdruck ähneln dem eines Hundes (80-140 Schläge pro Minute bei 125/75 mmHg) UND SO WEITER.

Aber das alles macht Katzen nicht niedlicher ! Daher macht ihr euch am besten ein eigenes Bild.

Rasse

Die Rasse hat Auswirkungen auf Aussehen, Lebenserwartung und Verhalten.

Die 10 beliebtesten Katzenrassen in Deutschland sind:

1. Bengal (rassig, groß, wild, leopardenartig)

2. Birma (rassig, blaue Augen, weiße Pfoten, halblanges Fell, Teil-Albino)

3. Britisch Kurzhaar (rassig, dichtes Fell, muskulös, kurze Beine, ruhig)

4. Europäisch Kurzhaar (nicht rassig, diverse Farben und Größen)

5. Maine Coon (natur-rassig, groß, halblanges Fell, geschickt mit den Pfoten, anhänglich)

6. Norwegische Waldkatze (ähnlich zu Maine Coon, oft schwarz-weiß oder getigert, sehr gute Kletterer)

7. Perser (kurze Beine, pflegeintensives Fell, geht nicht gern raus, sehr ruhig)

8. Ragdoll (ähnlich zu Birma, größer, muskulöser, längere Hinterbeine)

9. Savannah (langer, hoher Körper, kleiner Kopf, sehr teuer, Tupfenzeichnung)

10. Siam (sehr schlank, kurzes Haar, blaue Augen, Teil-Albino, sehr sozial)

 

Fortpflanzung

Im Schnitt: sind Katzen ab dem 6. Lebensmonat paarungsbereit und können nach 60 Tagen Schwangerschaft 2 x im Jahr 5 Babys gebären. Dabei sind sie besonders in hellen, sonnigen Zeiten bis zur Befruchtung ständig paarungsbereit und nicht auf einen periodischen Eisprung angewiesen, wie Menschen. Noch dazu können Katzen von mehreren Katern gleichzeitig geschwängert werden und Babys von verschiedenen Vätern bei einem Wurf austragen, was das Sexualleben der Katze zu etwas ziemlich Besonderem im Tierreich macht.

Solange die Kätzin bereit zur Paarung ist, reibt sie sich an Gegenständen, rollt seitwärts auf dem Boden hin und her (Rolligkeit) und singt in der Nacht.

Männliche Katzen veranstalten zuerst einen Sing- und Schrei-Wettbewerb. Verlierer ziehen sich zurück, Gewinner prügeln sich um die Katzendame bis auf’s Blut. Wenn sich die Katzendame währenddessen nicht gelangweilt einen anderen sucht, darf sie der endgültige Gewinner bedecken. Dieser Akt dauert ca. 30 – 60 Sekunden und endet mit einem schmerzvollen Schrei der Kätzin, woraufhin der Kater die Flucht ergreift, um nicht verprügelt zu werden.

2. Haltung

Spricht meine Katze zu mir? Worauf ist bei der Ernährung und für die Gesundheit meiner Katze zu achten? Wir zeigen es euch:

Kommunikation

Da Katzen die deutsche Sprache nicht beherrschen, aber ansonsten recht aufmerksam und klug sind, lernen sie im Laufe des Zusammenlebens mit dir deine Bewegungen und Geräusche zu deuten. Informiere dich darüber, was dir z. B. die Körpersprache deiner Katze verrät. Ein paar Beispiele:

  • Langsames Blinzeln = Akzeptanz, Liebe. Blinzle deiner Katze also ab und an LANGSAM zu. Wenn sie langsam zurückblinzelt hast du echte Kommunikation mit einem Tier erreicht. Oftmals merken es Katzenbesitzer nicht, aber viele Katzen schauen ihren Besitzern ganz genau in die Augen bevor sie etwas tun, von dem sie wissen, dass sie es nicht dürfen (z. B. ein Zimmer betreten, in das sie sonst nicht dürfen, aber zu dem die Tür offen steht) und hoffen darauf, dass ihr Besitzer ihnen langsam zublinzelt und so eine Erlaubnis erteilt. 
  • Rücken zuwenden = Vertauen. Wende deiner Katze also ab und an den Rücken zu, z. B während sie isst. Sie wird sich wohl fühlen.
  • Unauffälliges Hinterherlaufen = Unendliche Liebe. Wenn deine Katze also das Zimmer wechselt, geh ihr ab und an ganz unauffällig hinterher und beschäftige dich mit irgendetwas, so als hätte das alles gar nichts mit ihr zu tun. Sie wird es schon verstehen.
  • Pinkeln auf Dinge, die nach dir riechen = Liebe u. Eifersucht. Wenn das passiert, schenk deiner Katze mehr Liebe.
  • Mit dem Kopf vor deinen Kopf stupsen = Begrüßung, große Liebe. Eigentlich nur unter Katzen oder wenn es von der Katze ausgeht. Mit etwas Zeit kannst du deine Katze aber auch an kleine Stupser mit deinem Kopf gegen ihren gewöhnen.
  • Im Weg sitzen, auch wenn man voll auf sie zu läuft = Sprache. Katzen sitzen normalerweise lieber hinter irgendeinem Gebüsch oder auf dem Baum als mitten auf der Straße. Wenn sie sich also mitten in den Weg setzen, dann um etwas zu zeigen. Zum Beispiel setzen sich viele Katzen nach dem Essen demonstrativ in den Weg und schlecken ihr Fell ab, wenn das Essen gut war. Damit bringen sie zum Ausdruck, dass das Essen besonders lecker war. Putzen sie sich nach dem Essen an einem nicht so zentralen Ort, war das Essen eben auch nicht soo toll.
  • Lautes Ausatmen (wie bei einem Seufzer) = Gedanken abschalten, zur Ruhe kommen.

  • Zitternde Schwanzspitze = Ablehnung, Stress. Wenn du also deine Katze das nächste mal streichelst und ihre Schwanzspitze zu wackeln, schlagen oder zu zittern anfängt, obwohl sie ansonsten ganz ruhig ist und alles zu genießen scheint, hör lieber auf, bevor sie sich ganz plötzlich in deinen Arm verbeißt.
  • Pinkeln auf Dinge = Unzufriedenheit. Wenn das passiert, finde heraus, was deine Katze so unglücklich macht und stelle es ab.
  • Starren = Angriffslust, Herausforderung. Funktioniert nur unter Katzen oder Menschen, die die Katze hasst. Wenn ein geliebter Mensch starrt, schaut die Katze meist schnell weg oder tut so, als würde sie nichts mitbekommen.
  • Mit dem Kopf gegen deine Hand bzw. deinen Arm stupsen = leichte Depression, Unsicherheit, Langeweile. Deine Katze fühlt sich vernachlässigt und fordert dich zu mehr Aufmerksamkeit ihr gegenüber auf.
  • An dir riechen und dann die Zunge wie ein Idiot aus dem Mund hängen oder wie kurz vorm Niesen offen stehen lassen = Speicherung eines unbekannten oder nicht häufig wahrgenommenen, strengen Geruches. Kann auf Veränderungen im Körper oder Krankheiten hindeuten.
  • In die Quere kommen (vor einem her laufen, aber so, dass man stolpern könnte) = Hunger.

Darüber hinaus gibt es Katzen-Psychologen und Katzen-Flüsterer, die sehr sensibel gegenüber den Signalen einer Katze sind und in manchen Fällen sogar berichten, das Tier verständige sich über den Austausch verschiedener Sinneseindrücke, Erinnerungen und Bilder mit Menschen.

Ernährung

In der Natur: Muttermilch, Gras, frische Fliegen, Spinnen, Mäuse, Vögel, Fische, Kaninchen und Müll sowie Staub und Dreck (führt zum Erbrechen zur Magenreinigung); ansonsten Wasser aus Pfützen oder Bächen. Katzen können recht viel verdauen bzw. verkraften.

Beim Menschen: Nass-, Trocken-, Rohfutter, Leckerlies, Wasser, Katzenmilch, Katzengras bzw. Katzenmalz.

Lieferung: Am besten du findest einen guten Online-Bestellservice für Tierhalter mit guten Preisen wie ZooPlus.de. Vor allem wegen dem Gewicht des Katzenstreus und den sonstigen laufenden Kosten ist die Online-Bestellung vorzuziehen.

Link zur Katzenabteilung von ZooPlus:
zooplus.de

Dabei gilt:

Verbot: Katzen dürfen Schweinefleisch, bestimmte Pflanzen und Schokolade NICHT ESSEN. Schweinefleisch kann von Katzen nicht verdaut werden. Wegen der Pflanzen erkundigt ihr euch besser VOR dem Kauf einer neuen Blume bei der Gärtnerei eures Vertrauens oder im Internet. Schokolade ist, je höher ihr Kakaoanteil ist, umso giftiger für Katzen. Schon eine halbe bis ganze Tafel Zartbitter kann qualvoll tödlich für sie enden.

Menge: 100g Nahrung pro Tag reichen einer durchschnittlichen Katze im Schnitt, um ihr Gewicht zu halten. Bewegt sie sich überdurchschnittlich viel oder ist überdurchschnittlich groß, braucht sie natürlich ein kleines Bisschen mehr.

Wichtig ! Um an das lebensnotwendige Vitamin A zu gelangen benötigt eine Katze viel Protein, um nicht zu erblinden Taurin und damit sonst alles funktioniert Arachidonsäure und noch ein paar andere (Methionin und Arginin), sonst wird sie nicht alt.

Fast noch wichtiger ! Futterumstellungen immer schleichend (langsam) angehen, da viele Tiere (auch viele Katzen) merkwürdig stark auf Umstellungen reagieren. Auf einmal machen sie daneben, treten in den Hungerstreik, werden depressiv oder aggressiv usw. Das könnt ihr mit einer LANGSAMEN Umstellung vermeiden.

Zusammensetzung: Tierheilpraktiker lernen, dass Katzennahrung zu 60% aus magerem, rohem, möglichst wenig rotem Fleisch bestehen und in nicht zu kleinen Stücken serviert werden sollte, damit die Katze wirklich kauen muss. Kaninchen und Hasen sollten gekocht werden, um gefährliche Parasiten abzutöten; dazu hin und wieder ein KLEINES Stück Leber, Niere oder Herz, um einen Vitamin-A-Mangel zu vermeiden.

Ist die tägliche, frische Zubereitung des Katzenfutters zu aufwendig, greift man auf Beutel- oder Dosenfutter zurück. Allerdings machen Hersteller hier selten genaue Angaben zu der Zusammensetzung ihres Futters. Dabei lässt sich Futter auf verschiedene Weisen analysieren.

Wir sind momentan damit beschäftigt, verschiedene Katzenfuttermarken im Hinblick auf ihre Zusammensetzung zu prüfen und planen unsere Ergebnisse zu veröffentlichen, sobald diese Erhebung der Daten innerhalb unserer Marktforschung abgeschlossen ist.

Trockenfutter: Lieber wenig. Trockenfutter ist oft voller Weizen bzw. Zucker, also wie Süßigkeiten für den Menschen, auch wenn „Alleinfutter“ auf der Verpackung steht. Oftmals müssen sich Katzen- und Hundehalter, wenn ihr Tier das entsprechende Alter erreicht hat, von ihrem Tierarzt erklären lassen, warum die Zähne des Tieres an übermäßigem Verzehr von Trockenfutter kaputt gegangen sind. Das kann echt übel enden. Zudem enthält Trockenfutter ziemlich wenig Wasser, Wasser ist aber wichtig für die Nieren der Katze.

Nassfutter: abwechslungsreich, das heißt: Futterhersteller zwischendurch wechseln und Hersteller meiden, die all ihre Sorten zum Beispiel immer mit Rind anbieten (Rind+Huhn, Rind+Fisch, Rind+usw.). Hersteller nutzen meist dieselbe Rezeptur und somit Zusammensetzung innerhalb ihrer Produktpalette. Katzen sind auf bestimmte Mengen bestimmter Stoffe angewiesen, die recht teuer sind und daher selten in ausreichendem Maß in der Rezeptur eines einzigen Herstellers zu finden sind.

Rohfutter mit Knochen (z. B. Küken): Eigentlich ein MUSS; wegen der Knochen, deren Verzehr bei Katzen wie die Zahnbürste beim Menschen wirkt.

Leckerlies: in sehr geringen Mengen ok. Warum auch nicht?

Katzengras / Malzpaste: Durch Katzengras müssen Katzen brechen, was ihren Magen reinigt. Allerdings können sie sich an scharfen Grashalmen verletzen. Malzpaste hat ebenfalls einen reinigenden Effekt bei dem die meisten Katzen nicht einmal mehr brechen müssen.

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Spiel

Spielen ist enorm wichtig für Katzen. Katzenkinder spielen, wenn sie nicht schlafen, fast die ganze Zeit mit fast allem. Es sorgt für Entspannung, Klarstellung der Machtverhältnisse und Stärkung der sozialen Bindung. Wenn du nicht mit deiner Katze spielst, wird sie immer träger, unaufmerksamer und unbeteiligter.

Also hol dir immer mindestens 2 Katzen oder spiel ausreichend mit ihnen.

Dabei gilt: Die meisten Katzenangeln gehen leider ziemlich schnell kaputt und teures Spielzeug wird von Katzen häufig einfach links liegen gelassen.

Stell deinen Katzen einfach hin und wieder einen leeren Karton hin. Lass einen Faden aus deiner Hosentasche baumeln, wenn du durch die Wohnung gehst. Jag deine Katze zwischendurch durch die Wohnung oder renn vor ihr weg. Viele Katzen lieben auch kleine Spielmäuse und eher günstiges Spielzeug.

Auf YouTube gibt es wirklich viele tolle Ideen hierzu.

Gesundheit

Insgesamt super, außer die Nieren und im Alter dann die Knochen bzw. Gelenke.

Zudem neigen Katzen von Tierhaltern, die bei schönen Katzenaugen so weich werden, wie ein Grashalm im Wind, zu Mollig- bis Fettleibigkeit.

Im Schnitt werden Katzen der Risikoklasse „Hauskatze“ problemlos 15 Jahre und Katzen der Risikoklasse „Freigänger“ 5 Jahre alt.

Kleine Tipps

Sucht euch einem Tierarzt, der auf Katzen spezialisiert ist.

Katzen sprechen gut auf homöopathische Behandlungen und Mittelchen an.

Um die Krallen, Gelenke und Sehnen fit sowie den Stress-Level deiner Karze niedrig zu halten brauchst du Kratzbäume und -matten. Ansonsten erleben deine Tapeten und Möbel ein blaues Wunder. Zu empfehlen sind hier Kratzbäume, die bis unter die Decke reichen (Katzen lieben Höhen) und Kratzmatten, die man auch über Eck anbringen kann.

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Um die Nieren fit zu halten besorgt euch einen Katzenbrunnen mit fließendem Wasser sowie Filtersystem und reinigt das Teil 1 x pro Woche. Zu empfehlen ist hier der einfach zu reinigende Trinkbrunnen aus Sanitärkeramik von Lucky Kitty.

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Ihr könnt auch Wasser unter das Nassfutter mischen; und stellt an heißen Tagen zusätzlich Schälchen mit frischem Wasser auf.

Wegen der Knochen bzw. Gelenke könnt ihr vorbeugend und zur Abschwächung das pulverförmige Nahrungsergänzungsmittel Collagile unter’s Futter mischen, das eigentlich für Hunde entwickelt wurde, aber sehr gut auch bei Katzen wirkt. Bei Schmerzen könnt ihr dasselbe mit dem homöopathische Schmerzmittel Traumeel machen. Manche schwören auf Grünlipp-Muschel-Extrakt. Wie immer gilt: Bei akuten Schüben ab zum Arzt.

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3. Kultur

Wie sind Menschen und Katzen zusammengewachsen? Welche Bedeutung spielen Katzen im Leben der Menschen? Wir zeigen es euch:

Geschichte

Ältester Fossilfund einer Katze: 30.000.000 Jahre v. Chr. (in Syrien)

Erstes dokumentiertes Miteinander von Katzen und Menschen: 3.000 v. Chr. (in Syrien)

Zähmung und Nutzung zur Mäusejagt: 2.600 v. Ch. (in Ägypten). Lebensmittelknappheit war schon immer ein schlimmer Fluch für den Menschen. Da Katzen Mäuse vertreiben und so dem Menschen damals ein besseres Überleben ermöglichten, wurden sie sehr geschätzt und ge- oder sogar verehrt.

Eroberung Europas als Schmusekatzen und Mäusejäger: 400 n. Chr. (in Griechenland und dem Römischen Reich)

Von den Griechen und Römern erhielten sie dann den Namen Katze (gr. „kat“ = räuberisch | lt. „catus“ = pfiffig, schlau), eroberten den größten Teil der restlichen Welt und verdrängten so andere Tiere (z. B. Marder, Iltis, Wiesel und Tauben) von ihrem Haustier-Dasein zurück in die freie Wildbahn.

Kunst

Katzen sind immer wieder Gegenstand künstlerischer Aktivitäten; in Gemälden und Fotomontagen, als Statue, Skulptur oder Deko. Aber auch die großen Brüder der Katze (Jaguar, Leopard, Tiger und insbesondere der Löwe) dienen oft demselben Zweck.

Einige Beispiele:

Religion

Germanische Religion: Hier galten Katzen als HEILIGE Begleiter verschiedener Götter.

Hinduismus: Hier kann sich eine Katze durch Wiedergeburt theoretisch bis zum Menschen und noch darüber hinaus entwickeln.

Buddhismus: Katzen treten in vielen buddhistischen Erzählungen positiv in Erscheinung.

Islam: Hier gilt die Katze als sauberes Tier, das achtsam und liebevoll behandelt werden soll.

Judentum: Hier spielen Katzen keine größere Rolle. Höchstens als Vorbild für die Keuschheit.

Christentum: Gespalten. Einerseits wird die Jungfrau Maria manchmal mit einer Katze zu ihren Füßen dargestellt, andererseits wurden während der Hexenprozesse viele Katzen umgebracht, da sie für dämonische Wesen gehalten wurden, außer Katzen mit einem „M“ auf der Stirn.

Mystik

Glücksbringer: Insbesondere in Japan gelten Katzen als von gefährlicher Magie umgebene Glücksbringer:

Hexentum: Es heißt, Hexen könnten sich nachts in schwarze Katzen verwandeln, um Kinder von Rivalen im Schlaf zu ersticken, den Kühen die Milch zu stehlen und die Nachbarschaft auszuspionieren:

Kein Wunder also, dass manche Leute seit dem Mittelalter ein gewisses Unwohlsein verspüren. Aber kein Grund zur Sorge: Schwarze Katzen zählen zu den harmlosesten und lustigsten Katzen der Welt.

Sollte uns noch mehr dazu einfallen, schreiben wir es dazu.

In diesem Sinne, gehabt euch wohl!

p. s.: kommentieren erwünscht (geht auch anonym)!

 

 

 

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